Infusionsbehandlung / Chelattherapie

Die Chelattherapie ist eine Behandlung, bei der einem Patienten die Aminosäure EDTA (Ethylen-Diamin-Tetraacetat ) mittels einer Infusion verabreicht wird. Um die Wirksamkeit der Heilbehandlung zu erhöhen, werden der Infusion noch verschiedene Vitamine und Mineralien beigefügt.

Die verabreichte Lösung verbindet sich dabei mit den im Körper vorhandenen Schwermetallen. Diese gebundenen giftigen Substanzen können nun über die Niere ausgeschieden werden, weil EDTA
ein sog. Chelatbildner ist, der unlösliche Stoffe, wie Schwermetalle bindet und ausscheidungsfähig macht.

EDTA ist daher „das“ anerkannte Mittel in der Schwermetallentgiftung und wird seit Jahrzehnten traditionell von Ärzten und Heilpraktikern angewandt.

Arteriosklerose

Doch nicht nur Schwermetalle können dem Körper durch Gabe von EDTA entzogen werden; auch arteriosklerotische Verbindungen lassen sich mithilfe der Chelattherapie binden und aus dem Körper leiten.

Arteriosklerotische Ablagerungen verengen die Gefäße und lassen sie unelastisch werden. Dadurch entstehen Durchblutungsstörungen, die den ganzen Körper, aber besonders das Herz, das Gehirn und die Extremitäten betreffen können.

Arteriosklerose belastet außerdem die Nierenfunktion, erhöht den Blutdruck und kann langfristig zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen.

Freie Radikale

EDTA wirkt sehr reaktionsfreudig auf freie Radikale, denen eine schädigende Wirkung auf den gesamten Organismus und besonders dem Gefäßsystem zugesprochen wird.

Die Chelattherapie in der Diskussion

Obwohl die Chelattherapie unumstrittene Anerkennung in der Schwermetallentgiftung genießt und es dazu keine ernstzunehmende Alternative gibt, kursieren dagegen immer noch Bedenken.

Beachtenswert ist dabei, dass vor allen Dingen gesetzliche Kassen die Meinungs-
führer gegen eine Etablierung der Chelattherapie sind und eine Übernahme von Behandlungskosten mit dem Hinweis auf eine nicht ausreichend belegte Wirksamkeit der Chelattherapie ablehnen.

Dass tausende Ärzte in den USA und immer mehr Ärzte in Europa und Deutschland sich von den Behandlungsergebnissen überzeugen lassen, scheint den Wortführern gegen die Chelattherapie nicht Argument genug für eine grundsätzliche Anerkennung der Chelattherapie zu sein.

Daher verwundert es nicht, dass Ärzte die der Chelattherapie skeptisch gegenüber stehen, diese nie eingesetzt haben oder sich Drittmeinungen anschließen, denen jede Erlebnis- und Erfahrungsgrundlage fehlt.

Damit teilt die Chelattherapie hierzulande das gleiche Schicksal mit vielen weiteren „alternativen Therapieformen“ deren spübare gesundheitsfördernde Wirkung zwar vom Patienten wahrgenommen, deren wissenschaftliche Beweiskraft von Kassenvertretern jedoch in Abrede gestellt wird.

Anwendungsgebiete der Chelattherapie

Durch ihre entgiftende und auflösende Wirkung wird die Chelattherapie vor allen Dingen bei folgenden Krankheiten und Beschwerden eingesetzt:

  • Durchblutungsstörungen
  • Schwermetallbelastungen
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • sonstigen Umweltgiftbelastungen
  • alterungsbedingten Abbauprozesse
  • Arteriosklerose
  • Demenz
  • Morbus Alzheimer
  • Morbus Parkinson
  • Fibromyalgie
  • Arthrose
  • Neurodermitis
  • Impotenz
  • ADHS
  • Burn-Out-Syndrom
  • Degenerative Augenerkrankungen
  • Krebsentstehung
  • Multiple Sklerose
  • Diabetes

Wirtschaftlichkeit

Jeder gefäßchirurgische Eingriff bedeutet für den Patienten ein nicht unerhebliches Risiko, ganz zu schweigen von einer Herzoperation. Durch die rechtzeitige Behandlung des Herz-Kreislaufsystems mittels EDTA konnten solche Eingriffe oft umgangen werden.

Dies ist nicht nur wesentlich kostengünstiger, sondern natürlich auch schonender und risikoärmer für den Patienten.

Selbst bei bereits vorhandenen, schweren Gefäßleiden und hochgradigen, arteriellen Gefäßverschlüssen kann eine Verbesserung der Blutfließeigenschaften und der Lebensqualität erreicht werden. Dies macht sich in einer verminderten Gabe von teuren und nebenwirkungsreichen Medikamenten und natürlich auch durch Abnahme der Krankheitsymptome bemerkbar.

Die Gefäßchirugie vermag nicht den arteriosklerotischen Prozess im Körper an sich zu beeinflussen, sondern kann nur dort angreifen, wo Gefäßablagerungen bereits erkennbar geworden sind und zu Gesundheitsbeeinträchtigungen geführt haben. Sie kann der Ursache also nicht Herr werden, sondern nur den Versuch unternehmen lokal auf Symptome zu reagieren.

Früher oder später werden Beschwerden wieder sichtbar, da der arteriosklerotische Prozess natürlich im ganzen Körper abläuft und es nur eine Frage der Zeit ist, wann das nächste Gefäß Beschwerden verursacht.

Die Chelattherapie hingegen fördert den Abbau der Arteriosklerose nicht nur lokal, sondern systemisch im ganzen Körper, bis hin zu den kleinsten Gefäßen.

Die folgende Internetseite bietet eine gute, weitere Informationsquelle: http://www.chelat.biz

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