Ernährungsumstellung

Nahrungs- und Lebensmittel sind im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig. Sie sind der Schlüssel zu körperlichem und psychischem Wohlbefinden und Stabilität.

Schon die alten Römer wussten „Mens sana in corpore sano“, was soviel bedeutet wie „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Damit wird auch die psychische Komponente der Nahrungsmittel, die täglich von uns aufgenommen werden, deutlich.

Dass psychische Stabilität durchaus von zuckerreicher und belaststoffarmer Ernährung negativ beeinträchtigt werden kann, beobachten nicht nur Lehrer und Kinderärzte in zunehmenden Maße; sie zeigt sich auch in gesteigerter Aggressivität und psychischen Erkrankungen, wie AD(H)S, die heute in einem nie gekannten Ausmaß diagnostiziert werden.

Die körperlichen Folgen einer falschen, unausgewogenen, tierisch-eiweißreichen und vor allem fleischlastigen Ernährung sind hingegen den Meisten bekannt und sollen daher nur stichwortartig erwähnt sein.

Sie zeichnen sich vor allen Dingen aus durch:

  • Fettleibigkeit (Adipositas)
  • Allergien
  • Stoffwechselerkrankungen, wie Gicht und Diabetes
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck
  • erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko.

Die Ernährungsumstellung

Diäten führen mitunter zu erstaunlichen, aber meist nur vorübergehenden Erfolgen bei der Gewichtsreduktion. Der Übergewichtige verfügt über eine Vielzahl an Fettzellen, die ihm leider auch nach einer Diät erhalten bleiben und die nicht auf natürlichem Wege zu beseitigen sind.

Während ein Normalgewichtiger einen geringfügigen Energieüberschuss ohne Probleme abpuffern kann, ohne gleich an Gewicht zulegen zu müssen, so hat es der „frühere“ Übergewichtige unverhältnismäßig schwerer, weil sich seine leeren Fettzellen sofort wieder füllen, sobald die „harten Zeiten“ ein Ende gefunden haben.

Einen wirklich tragbaren und vernünftigen Weg, um aus dem Teufelskreis der „falschen Freunde“, wie Zucker, Fett etc. auszubrechen, gibt es daher nur durch eine langfristige Ernährungsumstellung.

Eine Ernährungsumstellung richtet sich keineswegs nur an übergewichtige Menschen, sondern an jeden, der an Krankheiten leidet, die durch eine Ernährungsumstellung positiv beeinflusst werden können.

Krankheiten, die aus falscher Ernährung entstehen, sind alle Zivilisationskrankheiten, vor allem:

  • Magen-Darm-Erkrankungen,
  • Allergien,
  • Hauterkrankungen,
  • Stoffwechselstörungen,
  • Rheuma,
  • Migräne
  • neurologische Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, Alzheimer, Parkinson usw.

In unserer Naturheilpraxis werden Sie fundiert beraten und erhalten einen individuell auf Sie abgestimmten Ernährungsplan. Erkrankungen die durch eine Ernährungsumstellung positiv beeinflusst werden, reagieren auf nachfolgende, spezifische Therapiemaßnahmen sehr viel besser.

Wir legen bei unseren Patienten von Anfang an auf eine biologische und vollwertige Ernährung Wert, die Mangelzustände ausgleicht und trotzdem die Freude am Essen erhält.

Eine langfristig ausgelegte Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und der damit verbundenen Veränderungen führen zu einem dauerhaften Nutzen.

Was schnell verloren geht, ist sonst auch schnell wieder drauf (das Prinzip klassischer Diäten). Unsere Empfehlungen zur Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung allergischer Reaktionen basieren auf Erkenntnissen und Lehren von Prof. Dr. Claus Leitzmann.

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