Entgiftung

Der Mensch ist tagtäglich vielerlei Belastungen und Umweltgiften ausgesetzt.

Vergiftung heisst nicht, dass wir sofort an einer Schadstoffbelastung erkranken müssen, bedeutet aber, dass die Reserven der körpereigenen Abwehr unter bestimmen Umständen (private oder berufliche Belastungen, Krankheiten, etc.) schneller aufgebraucht werden und so eine Rekonvaleszenz erschweren oder Krankheiten einen chronischen Verlauf nehmen lassen können.

Bereits ein Spaziergang entlang der Straße setzt uns Schadstoffen aus, die der Körper abwehren und verarbeiten muss. Vor allen Dingen Stickstoffdioxide und Kohlenmonoxide, die über die Lungen aufgenommen werden, tragen dann einen wesentlichen Beitrag zur Vergiftung unseres Körpers bei.

Leider ist dies nicht der einzige und naheliegendste Weg, den eine alltägliche Schadstoffbelastung in unseren Körper nimmt. Über Nahrungsmittel (siehe Dokumentarfilm aus 2010: Unser täglich Gift – Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen vergiftet) und Zahnfüllmaterialien gelangen weitere Umweltgifte in unseren Körper, die uns selten bewusst werden.

Konservierungsmittel und Amalgam sind zwei bekannte und exemplarische Vertreter, die wir in der Naturheilkunde als Schadstoffe ansehen und die vermieden bzw. ausgeleitet werden können.

Hinzu kommen weitere Belastungen, wie Elektrosmog und Schwermetallbelastungen aus der Umwelt.

Letztere gelangen u.a. über die Nahrung, die Kleidung oder durch Kosmetik- und Hygieneartikel in unseren Organismus.

Die wesentlichen Bausteine einer Entgiftung in unserer Naturheilpraxis sind:

  • Die Sanum-Mileutherapie nach Prof. Enderlein (1872 – 1968)

Prof. Enderlein ging davon aus, dass das Gesamtmilieu des menschlichen Körpers unsere Gesundheit bestimmt, da es Mikroben eine Lebensgrundlage gibt, die eine Gesundheitsbeeinträchtigung überhaupt erst möglich macht.

Bestimmt wird die individuelle Belastung dabei durch die sog. Dunkelfeld-Vitalblut-Untersuchung oder NLS (Nicht-Lineare-Systemdiagnostik).

Mit deren Hilfe bestimmt der Heilpraktiker die Mikroorganismen, die sich im Blut befinden und hält insbesondere nach Schimmelpilzen Ausschau, von denen einige unser Wohlbefinden beeinträchtigen können.

Um das Milieu im Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wird im Rahmen einer Therapie
* die Gabe von sog. isopathischen Arzneimittlen (SANUM-Präparate) und
* eine Ernährungsumstellung
notwendig.

Besonders typische Zivilisationskrankheiten, wie Stoffwechselstörungen und Darmprobleme, lassen sich gut auf diese Weise behandeln.

  • Die Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes

Durch unsere hektische Lebensweise, eine falsche Ernährung und Umweltbelastungen kann unser Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht geraten.

Eine Übersäuerung führt dazu, dass sich der ph-Wert im Körper ungünstig verändert und bestimmte Stoffwechselvorgänge erschwert oder unmöglich macht.

Von einem sauren Milieu spricht man unterhalb eines ph-Wertes von 7.

Um den Körper zu entsäuern müssen basische Lebensmittel, sonnengereiftes Obst, Gemüse, Beeren und vor allen Dingen Mineralien zugeführt werden. Diese sind in der Lage, ein saures Milieu im Körper zu neutralisieren.

So kann auf körpereigene Basenreserven, wie sie vor allen Dingen in den Knochen vorkommen, verzichtet werden.

Die daraus entstehenden Vorteile sind naheliegend:

Die Osteoporose- und Paradontoseanfälligkeit nimmt ab. Bindegewebsschwächen und Gelenkbeschwerden werden vorgebeugt. Bereits vorhandene Beschwerden bessern sich oft signifikant.

Weitere, bereits unter der Rubrik ‚Therapie‘ erklärte Therapiemethoden, die den Entgiftungsprozess unterstützen, sind:

  • Basen-Infusion
  • Sauerstoffbehandlung / Ozonbehandlung
  • Infusionstherapie / Chelattherapie
  • Darmsanierung
  • Eigenblutbehandlung
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