Eigenblutbehandlungen

Blut übernimmt im Organismus lebenswichtige Funktionen, die sonst auf keine andere Weise aufrechterhalten werden können. Dazu gehört unter anderem der Transport von Sauerstoff und Sauerstoffabfallprodukten (z.B. das Kohlendioxid).

Des Weiteren gelangen über das Blut Nährstoffe in die Zellen und schließlich übernimmt es wichtige Abwehrfunktionen, da es Antikörper zu Krankheitsherden befördert.

Durch seine Gerinnungseigenschaften dichtet das Blut außerdem das gesamte Gefäßsystem ab, da es den Organismus nicht verlassen soll/darf, um seine Aufgaben wahrnehmen zu können.

Die vielfältigen Eigenschaften des Blutes machen es natürlich auch zu einem geeigneten Medium, um Medikamente oder andere Wirkstoffe an Krankheitsherde zu leiten, die dort ihre heilende Wirkung entfalten können.

Die Eigenbluttherapie

Bei der Eigenbluttherapie macht man sich die Eigenschaften des Blutes zunutze, indem man 1-2 ml Venenblut entnimmt, um es mit bestimmten homöopathischen oder immunsteigernden Präparaten anzureichern.

Diese kleine Menge Blut wird dann intramuskulär in den Gesäß- oder Oberschenkelmuskel gespritzt.

Dadurch erreicht der Behandler eine so genannte „Umstimmung“, was bedeutet, dass eine Anregung oder Beeinflussung des Immunsystems herbeigeführt wird, die den Heilprozess einleitet und unterstützt.

Dieser Prozess kommt zustande, weil über Gewebsrezeptoren und Zellmembranen vom Körper eine „Neuinfektion“ angenommen wird. Dadurch wird die körpereigene Abwehr erneut stimuliert und alle verfügbaren Verteidigungskräfte mobilisiert.

Die Auseinandersetzung des Organismus mit Krankheiten wird unterstützt und führt zu einer Verbesserung des Allgemeinzustandes.

Einsatzgebiete:

  • allgemeine Erschöpfungszustände (Neurasthenie),
  • positive Beeinflussung von Entzündungsherden,
  • Rheuma,
  • akute und chronische Infektionen,
  • Hauterkrankungen (insbesondere Allergien),
  • sonstige chronische Erkrankungen,
  • Krebsnachsorge und
  • viele weitere Erkrankungen, die wir auf Anfrage gerne nennen.
Advertisements